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Hormone Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hormone gelten als Auslöser von Migräeattacken. Die wenigsten wissen aber, was sich dahinter verbirgt. Hier findet ihr Zusammenhänge, die euch sonst niemand erklären kann.

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„Migräne ist ein doofer Kopfmann“(Kirsten Wendt)

12 Apr, 2014 11:29:04 elke ist online Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Östrogen

In der "Pille" kommt das Hormon Östrogen zum Einsatz. Es wirkt wie folgt:

Durch die Einnahme der Pille steigt die Menge an Östogen im Blut an
Der Hypothalamus (Region im Hirn) erhält die Information, die Produktion des Hormons FSH-RH
(Follikelstimulierendes Releasing-Hormon) zu reduzieren.
Die FSH-RH -Reduzierung sorgt für eine Reduzierung des Hormons FSH (Follikelstimulierendes
Hormon) im Vorderlappen der Hypophyse (Drüse unterhalb des Hypothalamus).
Das Fehlen des Hormons FSH verhindert die Ausreifung eines sprungreifen Follikels
--> kein Eisprung
--> keine Befruchtung einer Eizelle möglich

Nach langjäriger Einnahme der Pille kann es bis zu 10 Jahren dauern, dass sich das Hormonsystem nach dem Absetzen der Pille wieder einregelt. Im Zweifelsfall muss damit gerechnet werden, dass ein Kinderwunsch erst nach mehreren Jahren des "Übens" realistisch wird.

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12 Apr, 2014 11:29:18 elke ist online Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Gestagen

Die "Mini-Pille" basiert auf einem anderen Prinzip als die Östrogen-Pille.

Beim Geschlechtsverkehr sorgen die Sexualhormone für eine Verflüssigung eines Pfropfes im Gebärmutterhals, der als Gleitflüssigkeit genutzt wird. So können die Spermien leichter in die Gebärmutter und die Eileiter eindringen.

Die Mini-Pille verhindert die Verflüssigung des Pfropfes und damit die Wanderung der Spermien.

Sie ist hinsichtlich der Verhütung nicht so sicher wie die Östrogen-Pille (Versagerquote 1:100), bringt aber das Hormonsystem nicht so nachhaltig durcheinander wie bei der Östrogen-Gabe.

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12 Apr, 2014 11:29:35 elke ist online Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Histamin

wird aus einer essentiellen (lebensnotwendigen) Aminosäure strukturiert
ist ein Bio-Amin (Lebenseiweiß)
ist in fast jeder Körperzelle immer vorhanden
befindet sich hoch konzentriert in körpereigenen Abwehrzellen (Immunabwehr)
wird bei der Zerstörung von Zellen, insbesondere Abwehrzellen, freigesetzt
wirkt auf die Blutgefäße vor Ort
erweitert die Blutgefäße
wird bei jeder Gefäßreaktion (Entzündung, allergische Reaktion) freigesetzt
senkt den Blutdruck durch Erweiterung der Blutgefäße
dehnt die Blutgefäße
lässt Blutbestandteile aus den Gefäßen in das umliegende Gewebe austreten
ist beteiligt bei Ödemen und Quaddelbildung
Nesselsucht ist eine Histamin-Reaktion
führt zu Hautjucken
verengt die Bronchien
ist an der Entstehung von Astma-Anfällen beteiligt
steigert die Magensäure-Produktion

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12 Apr, 2014 11:29:48 elke ist online Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Äußere Einflüsse auf die Hormonproduktion

Einflüsse auf den Vorderlappen der Hypophyse (HVL)

Drogen
Medikamente
Psyche
Stress
Einflüsse auf die peripheren Drüsen des Körpers

Kälte
Wärme

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12 Apr, 2014 11:30:02 elke ist online Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Wirkung von Hormonen

Hormnone regen Enzyme an, aktivieren oder hemmen sie
Hormone erhöhen die Wirkweise von Enzymen
fast alle chemischen Reaktionen im Körper werden durch Hormone gesteuert
Hormone beeinflussen die Durchlässigkeit der Zellmembranen
Hormone sind gebunden an Zellstrukturen und wirken daher nur am Lebenden
Es gibt Hormone, deren Konzentration über den Tag konstant ist, d.h. keine tageszeitlichen
oder jahreszeitlichen Schwankungen (z.B. Schilddrüsenhormone)
Andere Hormone sind tageszeitabhängig im Blutplasma verteilt, wie z.B. Cortison (morgens
hoch, nachmittags niedrig)
Und es gibt Hormone, die nur nach Bedarf ausgeschüttet werden (z.B. Adrenalin)

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12 Apr, 2014 11:30:15 elke ist online Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Hormonarten

Steroidhormone
Sind den Fettstoffen sehr ähnlich und mit ihnen verwandt

Sexualhormone
Hormone der Nebennierenrinde (NNR)
Eiweißhormone
Können nicht geschluckt werden, weil sie im Magen angedaut oder verdaut und somit verändert
werden

Hormone des Hypophysenvorderlappens (HVL)
Insulin
Hormone werden unterschieden in

Drüsenhormone

Hormone des Hypophysen-Vorderlappens (HVL)
Schilddrüsen-Hormone
Hormone der Nebenschilddrüsen
Hormone der Nebennierenrinde
Hormone des Nebenierenmarks
Sexualhormone
Hormone der Bauchspeicheldrüse
Gewebshormone

Histamin
Serotonin
Neurohormone

Aduretin
Oxytocin
Releasing-Hormone
Inhibiting-Hormone

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12 Apr, 2014 11:30:29 elke ist online Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Hormone

Neben dem Nervensystem gibt es im Körper das Hormonsystem. Beide Systeme greifen in einander über, haben jedoch unterschiedliche Funktionsweisen.

Das Nervensystem soll auf auftretende Reize schnell reagieren. So reagiert der Körper auf einen Impuls schnell, wobei aber die Reaktion aber auch schnell wieder vorüber geht.

Das Hormonsystem hat prinzipiell die gleiche Aufgabe wie das Nervensystem. Allerdings ist hier - von Ausnahmen abgesehen - im Gegensatz zum Nervensystem eine langfristige Reaktion wichtig. Daher wird eine Reaktion über Hormone langsam erfolgen, aber auch langsam vergehen.

Auf diese Weise kann der Körper langfristiger reagieren als über einen Nervenimpuls.

Das Hormonsystem unterliegt der vegetativen Steuerung, ist also willkürlich nicht beeinflussbar.

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12 Apr, 2014 11:30:43 elke ist online Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Hormonspirale

Die Hormonspirale (Mirena®) kombiniert zwei Verhütungsmethoden: eine normale Spirale mit Gestagenen.
Sie wird in die Gebärmutter eingesetzt und gibt dort kontinuierlich Gestagen ab. Der Empfängnisschutz besteht ab dem Einsetzen der Spirale und dauert fünf Jahre.

Für wen eignet sich die Hormonspirale?

Die Hormonspirale eignet sich für Frauen, die keine Östrogene vertragen. Auch das tägliche "an die Verhütung denken" entfällt. Starke und schmerzhafte Monatsblutungen lassen sich mittels einer Hormonspirale lindern. Bei kinderlosen Frauen ist die Hormonspirale jedoch nicht die Methode der Wahl, weil die Gebärmutter zu klein sein kann. Für Frauen mit Gebärmutterveränderungen (Fehlbildungen, gutartige Muskelknoten etc.) eignet sie sich nicht.

Wie wirkt die Hormonspirale?

Die Hormonspirale (Intra-Uterin-System, IUS) ist ein kleines, T-förmiges Kunstoffteil, dessen Inneres mit dem Gestagen Levonorgestrel gefüllt ist.

Der Kunststoffkörper selbst ist schon ein Störfaktor. Er verhindert, dass Spermien zur Eizelle gelangen und sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter einnisten kann. Der Kunststoffkörper gibt permanent eine geringe Menge des Gestagens in die Gebärmutter ab. Dies vermindert das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Sie wird dünner und bei der Abstoßung vermindert sich auch die Blutung. Außerdem verdickt sich der Schleimpfropf am Gebärmuttereingang. Dadurch können die Spermien nicht oder nur erschwert in den Eileiter gelangen.

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12 Apr, 2014 11:30:58 elke ist online Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Serotonin

ist ein Umbauprodukt der essentiellen (lebenswichtigen) Aminosäure Tryptophan
wird an den Nervenendigungen bestimmter Hirnbezirke freigesetzt (z.B. Hypothalmus)
kommt in den Blutplättchen (Thrombozyten) vor
wirkt mit an Blutstillung und Blutgerinnung
ist bei der Verletzung von Blutgefäßen gefäßverengend --> blutstillend
hat eine erregende Wirkung auf

glatte Muskulatur (unbewusst gesteuerte Muskulatur: Herz, Lunge, Darm, ...)
Gefäße
Bronchien
Darm
Gebärmutter

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12 Apr, 2014 11:31:11 elke ist online Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Vitamin-D-Hormon

Vitamin D zählt heute zu den Hormonen.

Es wird unterteilt in
- Vitamin D2 Hormon (aus pflanzlichen Vorstufen hergestellt) und
- Vitamin D3 Hormon (aus tierischen Vorstufen hergestellt).

In der Praxis hat die Unterteilung aber keine Bedeutung.

Vitamin D Hormon wird durch die Nahrung aufgenommen.
Aus der Nahrung wird in der Leber Provitamin D - Hydrocholesterin aus aufgenommenen Cholesterin gebildet. Dieses wird in die Unterhaut transportiert und dort ausschließlich unter Einwirkung von Sonnenlicht zu Vitamin D umgebaut.

Ein hoher Bedarf an Vitamin D Hormon besteht bei
- Schwangerschaft und in der
- Stillzeit

Es kommt vor in
- Fisch
- Lebertran
- tierischen Innereien (Leber)
- Bier
- Butter
- Käse
- Eigelb

Der Tagesbedarf liegt bei 0,05 mg (also sehr wenig)

Symptome eines Vitamin D - Mangels:
Der Calzium-Spiegel im Blut sinkt

Gegenregulation des Körpers:
- Parathormon (aus der Nebenschuilddrüse) wird ausgeschüttet
--> Calzium-Spiegl erhöht sich
--> Konstanthaltung des Calzium-Spiegels durch Auslösung aus den Knochen
--> Osteoporose / Osteomalazie (beim Erwachsenen)
--> Rachitis (beim Kind)

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