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Neue genetische Ursachen für Migräne entdeckt Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, von der weltweit jede siebte Person betroffen ist. Über die molekularen Ursachen der Migräne ist bislang allerdings wenig bekannt, was die Suche nach geeigneten Therapien erschwert. In der bislang weltweit größten Studie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 12 Ländern die DNA-Proben von 375.000 Personen aus Europa, Amerika und Australien verglichen, von denen 60.000 an Migräne leiden. Von Millionen genetischen Varianten, die die Forscherinnen und Forscher analysiert haben, konnten sie 38 unabhängige Genregionen im Erbgut identifizieren, die mit Migräne in Verbindung stehen.

https://idw-online.de/de/news654728

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lg elke




„Migräne ist ein doofer Kopfmann“(Kirsten Wendt)

30 Jun, 2016 17:38:44 elke ist offline Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
Parago Parago ist männlich




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In anderen Regionen der Welt, ist man der Meinung, dass Migräne absolut nichts mit genetischen Veränderungen zu tun hat.

Ich selbst bin inzwischen auch dieser Meinung, weil nach meiner Praxis-Erfahrung

1. sich über 50% aller Migräne-Diagnosen als Fehldiagnosen herausstellen

2. Migräne nicht vererbt, sondern erlernt wird

3. es eine Therapie zur Beseitigung von Migräne gibt.

Passt natürlich nicht in die schulmedizinische Welt, wo man nur Gelder für Studien bekommt, wenn man eine Erklärung entsprechend der langläufigen Lehrmeinung liefert...

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Liebe Grüße
Dieter

-------------------------------
Arzt im Consultorio Aleman,
zugelassener Notarzt

17 May, 2018 02:25:56 Parago ist offline Email an Parago senden Homepage von Parago Beiträge von Parago suchen Nehmen Sie Parago in Ihre Freundesliste auf
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in den punkten 1 und 3 gebe ich dir recht, dieter.
bei punkt zwei bin ich mir nicht sicher.
ich muß mir nur meine familie anschauen.
meine oma hatte migräne, mein vater auch.
zwei meiner brüder leiden darunter und meine person, meine kinder haben es beide.
bei meiner oma und meinem vater war der begriff migräne noch garnicht landläufig zu der zeit. da hiess es immer nur kopfschmerzen.
da ist der gedanke an eine genetische geschichte doch eigentlich garnicht so weit hergeholt.

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lg elke




„Migräne ist ein doofer Kopfmann“(Kirsten Wendt)

17 May, 2018 06:19:06 elke ist offline Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Elke, da kommt wieder der Punkt 1 ins Spiel...

Nach meiner Erfahrung in der Praxis sind etwa 80% der Migränen einfach nur Fehldiagnosen. Was natürlich nicht nur die Migräne betrifft, sondern viele andere Erkrankungen auch.

Meines Erachtens lag früher das Problem darin, dass Migräne als "Frauenkrankheit" galt und nicht wirklich medizinsch verfolgt wurde. Heute passiert das Gleiche aus anderen Gründen: Die Ärzte in Deutschland haben keine Zeit, sich damit zu befassen.

Denn die korrekte Bestimmung von chronischen Kopfschmerzen ist sehr zeit aufwendig und sprengt normalerweise jeden Rahmen. Die Krankenkassen bezahlen es nicht und private Spezialisten gibt es zu wenige.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Klassifizierung nach ICD-10 nicht aussagekräftig ist. Denn es gibt sozusagen "Grauzonen" bei der Symptomatik, die gar nicht erfasst wird.

Bei mir in der Praxis nehme ich mir im Schnit 1-2 Stunden Zeit, um die Geschichte des Kopfschmerzpatienten zu erfahren. Dabei stellt sich meistens schon im Gespräch heraus, dass keine Migräne, sondern eine andere Erkrankung vorliegt.

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Liebe Grüße
Dieter

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Arzt im Consultorio Aleman,
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18 May, 2018 22:23:08 Parago ist offline Email an Parago senden Homepage von Parago Beiträge von Parago suchen Nehmen Sie Parago in Ihre Freundesliste auf
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in dem fall wäre die migräne eine begleiterscheinung der jeweiligen erkrankung oder wie soll ich das verstehen?

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lg elke




„Migräne ist ein doofer Kopfmann“(Kirsten Wendt)

19 May, 2018 09:14:15 elke ist offline Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
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Im Prinzip ja...

In den allermeisten Fällen werden Migräne und Spannungskopfschmerzen von den Ärzten verwechselt.

Das liegt daran, dass die Beschreibung der Symptome (beispielsweise nur einseitig) bei beiden Kopfschmerzarten vorkommt aber nur bei der Migräne als Erkennungsmerkmal klassifiziert ist.

Einseitige Verspannungen machen die gleichen Symptome wie bei einer Migräne, sind aber keine. Darum werden beispielsweise Triptane auch kaum eine Wirkung zeigen, während normale Schmerzmittel hilfreich sein können.

Kopfschmerzen sind so ziemlich da unspezifischste Krankheitssymptom, das es gibt. Die treten bei sehr vielen Erkrankungen auf. Alles kurzerhand auf Migräne zu reduzieren, ist nur in den wenigsten Fällen korrekt.

In den meisten Fällen sind Kopfschmerzen die Folge anderer Erkrankungen oder psychischer Belastungen.

Migräne ist eine vorübergehende Entzündung des Trigeminus-Nervs und gut behandelbar.

Logischerweise kann diese nicht mit Physiotherapie behandelt werden. Helfen sportliche Betätigungen, Massagen oder Physiotherapie, handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit nicht um eine Migräne, sondern um Spannungskopfschmerzen mit Symptomen, die in der Schulmedizin der Migräne zugeschrieben werden.

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Liebe Grüße
Dieter

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19 May, 2018 14:16:07 Parago ist offline Email an Parago senden Homepage von Parago Beiträge von Parago suchen Nehmen Sie Parago in Ihre Freundesliste auf
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also ich kann sehr wohl zwischen migräne und spannungskopfschmerzen unterscheiden. das sind zwei ganz verschiedene paar schuhe.
mein bruder beispielsweise hat auch schon seit frühester jugend mit kopfschmerzen zu kämpfen und kein schmerzmittel hat ihm geholfen. er hat sie zwar immer wieder genommen, aber wirkung gleich null.
auf mein drängen hin hat er sich dann triptan geholt und siehe da.... es hilft. und da ein triptan bei "normalen" kopfschmerzen nicht anschlägt....
ebenso bei meiner tochter und meinem sohn. wenn die schmerzen kommen hilft nur triptan.

soll das jetzt heißen, das wir uns gegenseitig die migräne " abgeguckt " haben? oder das wir alle unter einer nicht entdeckten erkrankung leiden, die eine migräne zufolge hat?
deine aussage überzeugt mich nicht.

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lg elke




„Migräne ist ein doofer Kopfmann“(Kirsten Wendt)

19 May, 2018 17:32:40 elke ist offline Beiträge von elke suchen Nehmen Sie elke in Ihre Freundesliste auf
Parago Parago ist männlich




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Es ist ja nicht unbedingt ein "Abgucken". Da gibt es schon diverse Möglichkeiten, wieso es in der Familie gehäuft auftritt.

1. Erlernt
Wie man im Kindesalter Verhaltensweisen von den Eltern erlernt, kann man auch Erkrankungen erlernen. Kinder kopieren das Verhalten von Erwachsenen, da ist es durchaus denkbar, dass auch eine "Migräne" erlernbar ist.

2. Gemeinsame Faktoren
Ebenso ist es möglich, dass es Faktoren gibt, die mehrere Familienmitglieder betreffen. Na klar, es wäre möglich, dass alle unter unentdeckten Belastungen leiden. Das bezieht sich sowohl auf innerfamiliäre Verhaltensweisen, gemeinsame Wohnsituationen oder gemeinsame Ernährungsweisen. Sicher gibt es aber da noch andere Faktoren, die eigentlich alle mal "abgeklopft" werden müssten.

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Liebe Grüße
Dieter

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Arzt im Consultorio Aleman,
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19 May, 2018 20:40:11 Parago ist offline Email an Parago senden Homepage von Parago Beiträge von Parago suchen Nehmen Sie Parago in Ihre Freundesliste auf
 
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