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Emdr Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

EMDR bei Migräne?

Ja, kann man auch einsetzen. Nur in Deutschland wird es keiner machen, weil man sich nach der klassischen Migräne-Definition nicht vorstellen kann, dass es helfen könnte.

Hier in Paraguay wende ich es an bei Migränepatienten, bei denen ich davon ausgehe, dass sie nicht wirklich unter Migräne, sondern eher an Spannungskopfschmerzen leiden.

Hintergrund der Anwendung von Psychotherapie ist die Erkenntnis, dass Spannungskopfschmerzen zu einem großen Teil psychische Ursachen haben. Daraus ergibt sich in der Regel eine Kausalkette, die zu Spannungkopfschmerzen mit migräneähnlichen Symptomen führen kann.

Hier mal eine grobe Beschreibung dieser Kausalkette:

Jeder Mensch erleidet in seinem Leben psychische Traumata. Das sind nicht unbedingt "echte" Katastrophen, die jemanden traumatisieren. Der Verlust eines Partners, eine Trennung, Verlust des Arbeitsplatzes, Erkrankungen von Angehörigen, Phobien, Trauer und unzählige andere schlechte Erlebnisse können zu Traumata führen.

Diese negativen Erlebnisse, die mitunter Jahrzehnte zurück liegen, sorgen für einen dauerhaft erhöhten Adrenalinspiegel. Dieser wiederum löst Verspannungen aus, die als Migräne diagnostiziert werden könnten.

Damit kommt ein Teufelskreis in Gang, aus dem man als Patient überhaupt nicht selbst ausbrechen kann oder eventuell sogar möchte.

Eine simple EMDR-Therapie würde ausreichen, um diesen Kreislauf aufzubrechen, die vorhandenen Traumata (hat ausnahmslos jeder Mensch) zu verarbeiten und so die Voraussetzung für die automatische Heilung der körperlichen Beschwerden zu schaffen. Tut man es nicht, wird die Erkrankung einem über kurz oder lang einen Lebensrhythmus aufzwingen, den man eigentlich gar nicht möchte. Die Erkrankung verhindert ein normales Leben.

Um es aber ganz deutlich zu sagen: Erlittene Traumata sind nicht nur der Auslöser für chronische Kopfschmerzen. Da kommen noch viel mehr Erkrankungen in Frage, die heute mit psychischen Belastungen in Verbindung gebracht werden wie beispielsweise Asthma, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bulemie, Anorexie, Reizdarm, Magenschleimhautentzündung, Krebs und andere Leiden.

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Liebe Grüße
Dieter

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Arzt im Consultorio Aleman,
zugelassener Notarzt

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Parago am 14 Aug, 2018 17:39:47.

14 Aug, 2018 17:33:25 Parago ist offline Email an Parago senden Homepage von Parago Beiträge von Parago suchen Nehmen Sie Parago in Ihre Freundesliste auf
 
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