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Geschrieben von elke am 25 Jan, 2014 um 13:52:43:

Migräne beeinträchtigt berufliche Leistung

Zitat:
In Deutschland leben etwa neun Millionen Menschen mit Migräne. Viele von ihnen sind nicht nur in ihrem Alltag, sondern auch in ihrer Arbeitsleistung eingeschränkt. Betroffene können vom Versorgungsamt den Grad der Behinderung (GdB) respektive den Grad der Schädigungsfolgen (GdS) feststellen lassen.


http://www.myhandicap.de/migraene-arbeit-schwerbehinderung.html

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lg elke




„Migräne ist ein doofer Kopfmann“(Kirsten Wendt)


Geschrieben von Marion am 25 Jan, 2014 um 21:09:48:

das kann ich so nur unterstreichen. Seit ich die Schwerbehinderung habe fühle ich mich am Arbeitsplatz sicherer. Aber dennoch sind Migänepatienten keineswegs häufiger krank als andere Mitarbeiter. Ganz im Gegenteil. Migänepatienten sind nunmal ehrgeizig, übergenau und kritisch. Wir beißen uns durch auch wenns weh tut. Da wird dann halt 3- 4 mal in er Woche ein Triptan eingeworfen. Hauptsache wir funktionieren. Das ist Grottenfalsch aber eben unsere Eigenschaften sind halt so. Meinen Arbeitgeber hatte ich von Anfang an reinen Wein eingeschänkt und meine Vorgesetzte hat da volles Verständnis für. Gott sei dank

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liebe Grüße
Marion


Geschrieben von Gabriele am 25 Jan, 2014 um 22:17:07:

Ich würde jedem Mig-Betroffenen empfehlen, eine Behinderung anzustreben. Es wird immer schwieriger im Arbeitsleben und wir brauchen einfach mehr schutz, um nicht aus dem Raster zu fliegen. Hab es nie bereut, es angestrengt zu haben, obwohl es nicht einfach war.

Natürlich fehlen wir kaum mehr als nicht betroffene, das ist ja das fatale. Wir müssen uns zum Teil noch verstecken, lügen, um bloß nicht aufzufallen.

@Marion. Dieses Verständnis ist leider nicht überall gegeben. Viele Arbeitgeber haben keine Ahnung, was wir eigentlich haben und wollen es auch gar nicht wissen. Zu meiner früheren Kollegin wurde gesagt, gehen sie halt mal in Kur und gut ist.

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Grüßle Gaby


Geschrieben von Die Bine am 14 Nov, 2015 um 10:22:41:

Die Schwester von einer Kollegin hat bis zu 18 Tage im Monat Migräne. Sie war jetzt in der Tagesklinik des Klinikum Essen. Man hilft ihr jetzt den Schwerbeschädigtenausweiß zu bekommen, allein schon gut für ihre Arbeit.

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Gib jeden Tag die Chance - der Beste deines Lebens zu werden!
(Mark Twain)


Geschrieben von Gabriele am 14 Nov, 2015 um 18:51:24:

@Bine. Meine Gleichstellung auf 50 % hat mir sehr geholfen, musste verschiedene Arbeiten nicht mehr machen und fühlte mich insgesamt viel mehr geschützt.
Hätte auch die Schwerbehindertenvertreterin in Anspruch nehmen können.

Mit 18 Anfällen pro Monat wär diese Frau ein Fall für Botox.

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Grüßle Gaby

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